Augenschutz

Ist es durch betriebstechnische Maßnahmen nicht ausgeschlossen, dass die Versicherten Unfall- oder Gesundheitsgefahren ausgesetzt sind, so hat der Unternehmer geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und diese in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Der Unternehmer hat insbesondere zur Verfügung zu stellen: Augen- oder Gesichtsschutz, wenn mit Augen- oder Gesichtsverletzungen durch wegfliegende Teile, Verspritzen von Flüssigkeiten oder durch gefährliche Strahlung zu rechnen ist.

Schutzwirkung

Augenschutzgläser müssen den Träger vor folgenden schädigenden Einflüssen schützen:

  • Mechanische Schädigungen (Splitter, Späne, Staub)
  • Optische Schädigungen (UV-Strahlen, Licht, IR-Strahlen)
  • Chemische Schädigungen (Laugen, Säuren)
  • Thermische Schädigungen (Hitze, Kälte)

Denken Sie immer daran kein anderes Sinnesorgan ist so leicht verletzbar wie das Auge.

Verwendungsbereich

Um ein Augenschutzgerät bestimmungsmäßig einsetzen zu können, muß es mit einer Kennzeichnung versehen sein, aus der der Verwendungszweck zu entnehmen ist. Sichtscheiben und Tragkörper sind getrennt zu kennzeichnen. Bestehen sie aus einer Einheit, ist der Verwendungsbereich aus der Kennzeichnung auf dem Tragkörper zu ersehen.